Steigende Zinsen und Abschwächung des Preisanstiegs in der zweiten Jahreshälfte legen baldmöglichen Immobilienkauf nahe
Die Immobilienbranche beobachtete etwa ein Jahrzehnt lang eine kontinuierliche Entwicklung: In städtischen Lagen war diese von enormen steigenden Preisen geprägt, und das bei einem fast ins bodenlose sinkende Zinsniveau. 2022 ändert sich beides:
Die Kaufpreise klettern lediglich noch moderat. Und der Zinsanstieg, welcher spätestens im Herbst 2022 erwartet wird, dürfte das Interesse der Anleger etwas bremsen. Wer sowieso den Kauf eines Objekts zum Vermieten plant, sollte das möglichst bald tun. Denn die nachfolgenden Entwicklungen werden den Immobilien- und Finanzierungsmarkt im Jahr 2022 prägen.
Eigennutzer nutzen die Liquidität für die Anschaffung eines Objekts im Umland Gerade junge Familien werden nach wie vor zur Sicherung ihres Eigenheims alle Kräfte bemühen. Dabei lassen sich diese ebenso von etwas höheren Zinsen für einen Kredit nicht beirren. Viele Interessenten verfügen sowieso über genügend Eigenkapital, um den Beleihungsauslauf bei höchstens 80 Prozent zu halten. Jedoch geht der Trend ebenso 2022 von der Stadt weg in Richtung Umland. Objekte in zentralen Lagen sind vielerorts auch für Gutverdiener fast nicht mehr bezahlbar. Demzufolge steigt ebenfalls das Interesse an Objekten in ländlichen Gegenden.
Kapitalinvestoren vergleichen Assetklassen
Der Zinsanstieg, welcher gerade in der zweiten Jahreshälfte in 2022 bei kontinuierlich hohen Kaufpreisen zu erwarten ist, bringt die Anleger zum Grübeln. Ein Teil der Investoren wird sich von den alternativen Assetklassen viel mehr Rendite versprechen.
Das gilt nicht für internationale Anleger, die weiterhin in Toplagen nach attraktiven Objekten in großen Städten Ausschau halten. Jedenfalls sollten diejenigen, welche nach wie vor die stabile Sicherheit des Betongolds schätzen, möglichst schon zu Beginn des Jahres nach den passenden Objekten zur Investition suchen und dann eine noch günstige Finanzierung verwirklichen.
Zügige Abwicklung des Verkaufs
Die Anschaffung einer Immobilie wird zwar ebenso zukünftig nicht so leicht wie ein Fahrzeugkauf erfolgen. Allerdings werden Prozesse perspektivisch einfacher und schnell verlaufen als bisher. Es ist insbesondere für Verkäufer entscheidend, dass sie baldmöglichst Nägel mit Köpfen machen.
So wollen diese im Optimalfall schon bei der Erstbesichtigung erfahren, welche Interessenten die erforderliche Solvenz haben und die Baufinanzierung für ein fragliches Objekt damit ebenso kurzfristig verwirklichen können. Selbst für Käufer ist es immer wichtiger, schon vor Ort einzuschätzen, ob sich die Anschaffung eines fraglichen Hauses oder einer Wohnung realisieren lässt.
Bei der Kreditvergabe erfolgt mehr Vorsicht
Mit steigendem Zinsniveau werden Banken zurückhaltender bei einer Darlehensbewilligung. Davon können beispielsweise bestimmte Gruppen wie Singles oder auch Selbstständige betroffen sein. Selbst Aspekte wie die Regionalität und die Einwertung eines Objekts haben auf die Beleihungsbereitschaft der Banken eine Auswirkung.
Zur schnellstmöglichen Prüfung, ob und zu was für Konditionen die Anschaffung einer Wohnung oder eines Hauses möglich ist, sollte man Berater wählen, welche schon eine digital basierte Abfrage bei der Besichtigung tätigen können.
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